Wir haben euch am 01. Oktober 2020 von der Studie JuCo I berichtet. Es wurden junge Menschen gefragt, welche Erfahrungen sie in der Pandemie und mit den Maßnahmen machen. Dieses Jahr wurde die gesamte Studie veröffentlicht.

Die Autor*innen fordern auf der Grundlage ihrer Erkenntnisse mehr Beteiligung von jungen Menschen in politischen Entscheidungen. Außerdem fordern sie mehr Unterstützung für Jugendliche und junge Erwachsene in psychischen Krisen.

Wir möchten auch mit euch ins Gespräch kommen! Schreibt uns gern eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit euren Erfahrungen. Wie geht es euch? Wie geht ihr mit den Einschränkungen um? Was bemerkt ihr bei anderen? Und was wünscht ihr euch, auch von uns als Jugendberatungsstelle? Wir möchten wissen, was euch bewegt und Ideen spinnen, wie wir euch am besten unterstützen können. Mit eurer Erlaubnis können wir eure Kommentare auch anonym veröffentlichen.

Hier einige Eckdaten der Studie:

  • Insgesamt wurden über 7000 Menschen befragt
  • Die Befragten befinden sich in einem Spannungsfeld: Sie versuchen sich an möglichst alle Regeln zu halten: „Wir jungen Menschen versuchen, glaube ich, ganz verzweifelt, alles richtig zu machen“ (Zitat aus der Studie). Gleichzeitig würde kaum mit ihnen, sondern über sie gesprochen.
  • Es scheint für viele mittlerweile sehr schwierig auszuhalten zu sein, dass Treffpunkte durch Sport, Kultur, Bildung und andere Freizeitangebote wegfallen. Dadurch steigt die psychische Belastung.
  • Ungleichheitsphänomene verfestigen sich. Es gebe weniger Handlungs- und Entscheidungsfreiräume für Menschen, die in einem hohen Maße abhängig sind (junge und ältere Menschen, Pflegebedürftige, Menschen mit (schweren) chronischen Erkrankungen und Beeinträchtigungen, Menschen mit unsicherem Aufenthaltsstatus)
  • Hilfeangebote für junge Menschen in Not sind außerdem Pandemiebedingt eingeschränkt oder schwerer zu erreichen.
  • Gerade Mädchen, Frauen und nicht-binäre Personen fühlen sich tendenziell psychisch sehr belastet.

Das sind nur einige wenige der wichtigsten Punkte. Wenn ihr noch mehr über die Studie und deren Ergebnisse wissen möchtet, dann findet ihr sie hier.